Tomaten in Olivenöl einlegen
Nachdem ich – wie jedes Jahr – ein paar Tomaten zu viel angebaut und auch dementsprechende Mengen geerntet habe, stellte sich die Frage: Was tun mit der Überproduktion?
Nachdem ich mein Olivenöl von einer lieben Arbeitskollegin beziehe, die es in Fünf-Liter-Kanistern aus Sizilien importiert, entschied ich mich, die Tomaten in diesem sehr fruchtig schmeckenden Olivenöl einzulegen.
Was man dazu braucht:
- Tomaten (no na)
- Olivenöl (sollte ein wirklich gutes sein!)
- Ein wenig Salz
- Frische Kräuter (nach Belieben z.B. Basilikum, Rosmarin, Thymian, oder Ähnliches…)
Zubereitung:
Die Tomaten und die Kräuter waschen. Die Behältnisse – ich nehme Einmachgläser – für die Tomaten mit kochendem Wasser sterilisieren und trocknen lassen. Die Tomaten mit einer Nadel oder einem Zahnstocher mehrmals anstechen.
Tomaten, Kräuter und Salz schichtweise in die Gläser geben. Anschließend die Gläser mit dem Olivenöl füllen, bis alles bedeckt ist. Damit ist gesichert, dass keine Luft an die Früchtchen kommt und sie sich länger halten. Am besten dunkel und nicht zu warm lagern.
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19. März 2007 09:55
Das ist für mich natürlich das beste Rezept, weil Du mein Olivenöl verwendest. Habe nach Deinen vielen Erzählungen so viel Lust bekommen, und heuer zum ersten Mal selbst Samen angesetzt. Nur in kleinstem Rahmen, vorsichtshalber einmal mit meiner Lieblingssorte San Marzano. ich muss Dir beipflichten: es ist unglaublich spannend, jeden Tag fast neugierig in das kleine Treibhaus zu schauen, ob sich schon was tut.
19. März 2007 19:16
Tja, Susanne, dann macht ja meine Website wirklich Sinn, wenn ich Dich jetzt auch schon zum Tomatenzüchten “verführt” habe.
18. Juli 2008 17:51
18. Juli 2008 18:44
Hallo Brigitte,
Das Rezept ist wirklich einfach. Es gibt nur einen heiklen Punkt: Man muss wirklich darauf achten, sehr steril (z.B. mit einer sogenannten Einmachhilfe) zu arbeiten. Sonst fliegt Dir irgendwann das Glas um die Ohren.
Beste Grüße – Henry
15. August 2008 14:37
Es gibt auch eine Möglichkeit, Tomaten süß sauer einzulegen.Ich habe mehrere Kochbücher aus d.mittleren Hälfte des 18ten Jahrhunderts.Die Tomaten dürfen nicht überreif sein,müßen sich noch richtig fest anfühlen.Tomaten halbieren,alle Kerne entfernen,nicht schälen.Knoblauch, Dill,Senfkörner,kl.chilischote,Zwiebeln in Ringen.Alles immer in Schichten in ein Schraubdeckelglas geben,1cm.unterhalb d.Glases aufhören.Aus einem 1/2l Kräuteressig,2 1/2l Wasser,250g Zucker,1Hand Salz einen Sud herstellen,diesen 3min.aufkochen u.kochend in die Gläser geben,gleich zuschrauben u. etwas schütteln.Noch mal öffnen u.bis knapp an Glasende nachfüllen.Gläser fest verschließen,auf den Kopf stellen u. nach 5min. wieder umdrehen. Fertig.Hält sich 2Jahre im Glas.Hatten früher keine Glässer sondern Tontöpfe,Prinzip das selbe.Tomaten sind bissfest.Ist einfach herzustellen u.schmeckt!
11. September 2008 20:52
… schmecken köstlich, die eingelegten Tomaten! Ich habe sie zu Sauce weiterverarbeitet.
Das mache ich bestimmt nochmal, in größerer Menge, damit es ein wenig länger hält!
lg Maude
11. September 2008 22:17
Hi Maude,
Oh ja, die eingelegten Tomaten sind wirklich köstlich! Bin auch gerade dabei, wieder welche zu machen. Und blöderweise sind es immer wieder zu wenig…
LG – Henry
19. September 2008 16:50
Auf der Suche nach Rezepten zur Tomatenverwertung bin ich wieder bei dir gelandet;-)
Du legst hier also ganze, rohe Tomaten einfach in Öl ein? Das klingt sehr einfach! Lässt sich das Öl nach dem Aufessen des Glasinhaltes irgendwie weiter verwenden? Klingt sonst für mich nach einer riesigen Verschwendung des teuren Olivenöls! Wie lange halten die Tomaten auf diese Weise und wofür verwendest du sie?
Ich glaube, ich muss mir noch viel mehr Einmachgläser zulegen…
Liebe Grüße, Margit
19. September 2008 17:20
Tja, ich lande auch sehr oft auf meiner Seite, wenn ich irgend etwas über Tomaten recherchiere…
Zum Einlegen: Ist wirklich einfach, aber man muss penibel (!) darauf achten, bei der Produktion “steril” zu arbeiten. Mir sind anfänglich auch 2 Gläser im Keller geplatzt. War eine ziemliche Arbeit, das Öl vom Regal zu wischen.
Das Öl kannst Du natürlich nach dem Verzehr der Früchtchen weiterverwenden. Ich mache es zum Beispiel bei “Pasta – Aglio e olio”.
Ist sozusagen “Recycling mit Geschmack”.
Liebe Grüße – Henry