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Anzucht von Tomaten in Tongranulat

Bei der Anzucht von Tomaten kann man so genannte Anzucht- oder Pflanzerde, aber auch eine Menge anderer Materialien (Tongranulat, Kokoserde, …) verwenden.

Ich habe mit dem Tongranulat Seramis die besten Erfahrungen gemacht - und das soll jetzt keine Werbung für die Firma sein. Auch das Pikieren der Jungpflanzen ist damit sehr einfach…

Als ich mit der Anzucht von Tomaten anfing, stellte sich natürlich die Frage: Wo kommen meine kleinen, umständlich aus Amerika bezogenen, Grappoli Corbarino-Samen rein? Ich entschied mich dann für Tongranulat und habe es nicht bereut - Aus 120 Samen wurden 115 Pflänzchen. Und damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. ;-)

Gemacht hab ich es folgendermaßen: Eine Anzuchtbox besorgt (sind meistens grün und haben viele kleine Kammern), und das Tongranulat in diese kleine Kammern gefüllt. Zuvor habe ich es aber gewaschen, weil es sehr staubig ist. Diesen Tipp habe ich bei Michaels-Tomaten gefunden. Dann die Samen aus der Samentüte auf ein Blatt Papier geschüttet. Anschließend wurden die Samen mit einer Pinzette angefasst (nicht mit den Fingern berühren!) und Stück für Stück in die Kammern auf das Seramis gelegt.

Die Samen bedeckt man noch mit rund 1/2 - 1 Zentimeter Seramis - das war’s. Noch vorsichtig angießen oder besprühen und den Deckel der Anzuchtbox draufgeben. Jetzt sollte man die Box an einen Ort stellen, an dem mindestens 21 bis 22 Grad Celsius herrschen. Sobald das Granulat an der Oberfläche trocken wird, sollte man es wieder befeuchten.

Nach fünf bis sechs Tagen dürften sich die ersten Pflanzenblätter zeigen, die so genannten Keimblätter.

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