Vieeele Blüten auf der “Gelben Dattelwein”
31. Mai 2007
Nachdem ich die Tomate “Gelber Dattelwein” Anfang Mai in größere Töpfe gesetzt habe, ist sie regelrecht explodiert.
Wenn ich von den Blüten ausgehe, und daraus meinen Tomaten-Ertrag hochrechne, müsste ich ziemlich viele Früchtchen ernten können. Diese Sorte ist ja auch ein so genannter Massenträger mit hohem Ertrag.
[mehr...]
Tja, ein paar Tage nicht zu Hause und schon habe ich zwei Chilis der Sorte Ecuador Purple “vernichtet”. Habe sie nämlich in der prallen Sonne am Wohnzimmerfenster vergessen.
Mein Wirkungsbereich beim Verbreiten von Tomatenpflanzen erstreckt sich immer weiter. Die letzten Tage war ich in Dresden, und auch dort blieb niemand vor meiner Tomatenliebhaberei verschont.
Die Tomaten entwickeln sich insgesamt ziemlich gut. Vier Früchtchen habe ich zum Beispiel schon auf der Fleischtomate “Marmande”, die ich mir nachträglich gekauft habe.
Am 19. Jänner habe ich je fünf Samen vom Chili “Capela” und vom Pfefferoni “Elefant” im Tongranulat angesät. Zwei Wochen später waren die ersten Keimblätter zu sehen.
Tomatenliebhaber kennen das sicher: Immer wieder kommt es vor, dass man zu viele Tomaten im Geschäft oder beim Händler einkauft - solange man noch keine eigenen hat. Und irgendwann sind ein paar davon fast hinüber, also was tun?
Hmmm, langsam wird’s mysteriös. Letzte Woche war meine Liebste im Supermarkt einkaufen und kam mit Tomaten zurück. Aber nicht mit irgendwelchen!
Anfang Mai zeigten sich bei meinem Melanzani-Pflänzchen die ersten Blüten. Dann kamen die bösen Läuse und die weiße Fliege, die erfolgreich mit Brennnesseljauche verjagt und vernichtet wurden.
Am Nachmittag habe ich bei einer Tomatenpflanze im Glashaus bemerkt, dass sie abgefressen war. Sah aus wie von einer Schnecke, eine richtiggehende Schleimspur klebte noch am Rest der Blätter.
Tja, seit meine Eltern mein Glashaus im letzten Jahr gesehen haben, keimte der Wunsch, auch so eines haben zu wollen. Vor einigen Wochen war es dann soweit, und es wurde gekauft.



