Habe wieder mal ein Glashaus aufgebaut
Tja, seit meine Eltern mein Glashaus im letzten Jahr gesehen haben, keimte der Wunsch, auch so eines haben zu wollen. Vor einigen Wochen war es dann soweit, und es wurde gekauft.
Heute habe ich es mit meinem Bruder aufgebaut. Er hat mir ja bei meinem auch geholfen, also waren wir schon echte “Profis”: Drei Stunden weniger, als bei meinem Häuschen.
Außerdem hätte das Aufbauen durch eine Firma mehrere Hundert Euro gekostet, das war mir (für meinen Pa) einfach zu viel Geld. Entlohnt wurde ich mit etwas, was ich immer brauchen kann: Große Blumentöpfe und Untersetzer.
Um 9.30 Uhr ging’s los. Das Fundament war schon von einem Bekannten verlegt worden. Auch der rechteckige Unterbau war bereits befestigt.

Dann wurden zunächst mal die Teile der Vorder- und Rückseite aufgelegt und zusammengeschraubt. Und die Dinger bestehen wirklich aus sehr vielen Schrauben, soll ja auch halten.

Die Querverstrebungen zwischen Vorder- und Rückseite wurden eingesetzt und befestigt, damit stand das Gerippe des Glashäuschens schon mal ganz stabil. Außerdem wurden die schrägen Querverstrebungen am Unterbau befestigt. Dann die drei Mittelteile noch angeschraubt und abschließend alle Schrauben nochmal nachgezogen. Nach rund zwei Stunden sah es dann so aus:

Dann kam die Verglasung und die “schmerzhafteste” Arbeit. Die Glasplatten werden bei diesem Modell mit zirka zehn Zentimeter langen Klammern aus Draht am Gestell eingeklemmt, vier Stück pro Glasplatte. Ohne Handschuhe ist diese Arbeit nicht möglich, ein Paar davon war nach einer Stunde an den Daumen durchgescheuert.

Die Verglasung dauerte rund drei Stunden, dann stand das fertige Glashaus da:

Immer wieder ein schöner Anblick!
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