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Neue Tomaten-Samen, diesmal geschenkt…

Tomaten-Samen (Bildquelle: Henry)Wenn es um einen sinnvollen Zweck, wie zum Beispiel “Alte-Tomaten-Sorten-unter-das-Volk-bringen”, handelt, lasse ich mich auch mal auf einen Test ein. Kurz gesagt: Vor ein paar Tagen fand ich drei Samenpäckchen mit einem Brief in der Post. Abgesendet von einem der größten Lebensmittel-Diskonter Österreichs.

Tja, sie haben mich gefunden… ;)

Eigentlich habe ich mir ja die lang ersehnte Samenlieferung von Gary Ibsen aus den USA erwartet, aber warum auch nicht. Der Inhalt des Briefes waren die drei Sorten “Matina”, “Ochsenherz” und “Zuckertraube”. Habe ich zwar alle schon mal angebaut, aber ich glaube auch nicht, dass die Marketing-Verantwortlichen des Diskonters sonderlich lang auf Tomatl.net herumgesurft sind. ;)

Aber es geht ja nicht um mich, sondern um die Produktlinie, die seit ein paar Jahren angeboten wird. An Tomaten sind die erwähnten Sorten derzeit im Angebot. Das Bio-Saatgut stammt übrigens aus dem Waldviertel. Wäre vielleicht nicht schlecht, dieses eher noch etwas spärliche Angebot an Tomaten-Samen etwas zu erweitern, käme sicher gut an!

Das Projekt selbst finde ich sehr vernünftig. Es geht – natürlich neben dem Geschäft – um Biodiversität, Nachhaltigkeit, CO2-Reduktion und dgl. Ich finde, da gibt es schlimmere Produktlinien, oder? Die Tomaten-Samen-Produktpalette ist aber irgendwie (meiner Meinung nach) eine ziemliche “grüne Alibi – ach-wir-sind-ja-auch-bio-Aktion”. Wenn dann ordentlich, aber nicht nur mit drei verschiedenen Sorten, sorry…

Trotzdem sage ich nochmal danke für die zugesandten Tomaten-Samen, auch wenn sie nicht zum Einsatz kommen werden.

P.S: Falls jemand glauben sollte, dass ich für diesen Artikel Geld bekommen hat, der irrt…



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9 Antworten auf “Neue Tomaten-Samen, diesmal geschenkt…”

  1. GartenGnom Pandea
    27. Februar 2011 21:52
    1

    :grin: Hallo,

    gefunden und gleich beschenkt – Samen sind immer willkommen denke ich.
    Dann viel Spaß mit den Samen. ;-)

    Liebe Grüße,
    Pandea Gartengnom

  2. Kathrin
    27. Februar 2011 22:50
    2

    Ich habe mir die Ochsenherztomaten-Samen aus dieser Linie gekauft und bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis.

    lg kathrin

  3. Zurück zum Ursprung
    8. März 2011 10:06
    3

    Lieber Henry,
    vielen Dank für deinen Blogeintrag und viel Spaß beim Anpflanzen! Ich würde mich freuen, was über das Ergebnis zu hören.

    Hier gibt´s übrigens ein Video der der Waldviertler Bio-Saatgut Züchterin Reinhild Frech-Emmelmann: … (Sorry, ich mag keine Werbelinks, deshalb wurde er gelöscht – Henry)

    Liebe Grüße,
    Barbara von Zurück zum Ursprung

  4. Henry
    10. März 2011 00:11
    4

    S.g. Barbara,

    Ergebnis wird es keines geben, da ich diese Sorten schon des öfteren angebaut habe und deshalb kein “Déjà-vu” haben will.

    Etwas mehr “Kreativität” bei der Auswahl hättet Ihr aber schon an den Tag legen können – da Ihr ja auch Samen von “Reinsaat” verwendet. Da gibt es bisschen mehr als 3 Sorten…

    Henry

  5. Zurück zum Ursprung
    10. März 2011 09:51
    5

    Hallo Henry,
    welche Sorten würden dich denn interessieren? Wir überprüfen gerne die Verfügbarkeit bei Reinsaat für kommendes Jahr.
    Liebe Grüße, Barbara

  6. Henry
    10. März 2011 10:29
    6

    Hallo Barbara,

    Es geht hier nicht um mich! Ich persönlich baue Sorten an, die teils “normal”, teils “außergewöhnlich” (für österreichische Breitengrade) sind.

    Für “Otto-Normal-Tomaten-Anbauer” wären krankheits-resistente Sorten, Stichwort Braun- und Krautfäule und dgl., wünschenswert. Aber ja keine F1-Hybriden!

    Hofer hat ja sicher genug Geld, um zum Beispiel den Sorten-Erhalter “Arche Noah” zu unterstützen. Das fände ich vernünftig – und Viral-Marketing-mäßig könnte das sehr effizient sein!!!

    Beste Grüße
    Henry

  7. Margit
    10. März 2011 10:32
    7

    Lieber Henry,
    da bin ich mal gspannt, wie sehr du die Produktlinie noch beeinflussen wirst können;-)
    Ich erhielt das ehrenwerte Angebot auch und wollte nicht irgendwelche Samen zugeschickt bekommen, die ich wahrscheinlich eh schon habe und dann noch verpflichtet sein, das auch anzubauen und zu berichten.
    Wir BloggerInnen werden ja zusehends als billige Werbeträger entdeckt – oder als grats-Fotoquellen für Magazine, die mit den Bildern dann Geld verdienen möchten…
    Ich weiß nicht, ich fühle mich bei solchen “Aktionen” eigentlich immer nur ausgenutzt.
    Liebe Grüße, Margit

  8. Henry
    10. März 2011 10:46
    8

    Liebe Margit,

    Tja, ich stimme Dir völlig zu. Wenn ich so eine “Blogger-Aktion” mache, müsste ich schon etwas mehr im Peto haben, als nur drei “Allerwelts-Sorten”.

    Zum Glück bin ich nicht “verpflichtet”, diese Sorten anzubauen. Und, btw, ich mag solche (Pseudo-Marketing)-Aktionen auch nicht sonderlich…

    Liebe Grüße
    Henry

  9. Bianca
    25. Oktober 2011 13:54
    9

    Hi Henry,
    leider lese ich das erst jetzt. Freu dich doch über das Saatgut, scheinbar wurdest du ja nichtmal zum Artikel-Schreiben verpflichtet. In den Kommentaren hättest du sogar eine Möglichkeit gehabt, etwas zu verbessern – stattdessen wird aber nur genörgelt. Schreib doch bitte noch, was du besser machen würdest!
    LG, Bianca

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