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Gartengestaltung – mal ganz ohne Tomaten

Green Zebra 2007 (Bildquelle: Henry)Claudia vom “wilden Gartenblog” hat zu einem Blog-Projekt mit dem Titel “Gartengestaltung” aufgerufen. Naja, aber welchen Teil unseres Gartens nehme ich nun zur Beschreibung? Die 34 verschiedenen Rosen meiner Liebsten, unseren Vorgarten, mein Tomatenbeet, oder …

Nee, einfach den gesamten Garten – und zwar von 0 auf 100… 😉

Von 0 auf 100? Tja, soll bedeuten, dass ich hier mal die Gartengestaltung dokumentiere, als wir vor drei Jahren hierher zogen und nach vielen Umbauarbeiten am Haus auch den Garten neu – völlig neu! – gestalteten. Ursprünglich standen in dem Garten nur tote Apfelbäume, ein paar an Friedhöfe erinnernde Koniferen (die ich hasse) und 08/15-Stockrosen. Nicht gerade das, was sich meine Liebste und ich unter einem Garten vorstellten. Wir dachten eher an einen etwas wilden Cottage-Garden im englischen Stil – mit vieeelen Rosen und schönen Begleitpflanzen.

So, jetzt aber ein paar Bilder, fangen wir mal bei Null an. So sah der ursprüngliche Garten aus, ziemlich abschüssig:

 

Dann wurden die alten und kranken Bäume gefällt. Irgendwie hatten wir ab diesem Zeitpunkt schon eine vage Vorstellung, wie wir den Garten anlegen würden:

 

Nachdem der Bagger in den Garten eingedrungen war, blieb auch nichts von dem Rasen übrig. Der gesamte Garten ähnelte eher einer Mondlandschaft, als einer grünen Oase:

 

Anschließend kamen 14 Tonnen Erde in den Garten, um das Niveau von Nord- zur Südgrenze etwas auszugleichen. Naja, etwas abschüssig ist er trotzdem geblieben, aber nur “etwas”:

 

Anschließend wurden 88 Quadratmeter Rollrasen verlegt, und der Garten nahm schon langsam Form an. Für den Rollrasen sprach einfach: Am Morgen hat man eine Mondlandschaft, am Abend sitzt man im Grünen. Ansäen wollte ich diese relativ kleine Fläche nicht, da die riesige Blutbuche am Nachbargrundstück zu viel Sonnenlicht wegnimmt. Ich glaube, das hätte ewig gedauert, bis ich da einen Rasen gehabt hätte. Also wurde es Rollrasen:

 

Tja, und dann habe ich mir endlich ein Glashaus besorgt und aufgebaut. Von dem habe ich schon jahrelang geträumt. Es kam an die Stelle im Garten, wo die Vorbesitzer eine kleine Terrasse aus Waschbetonplatten errichtet hatten, weil es der Platz mit der meisten Sonne ist. Ich habe diese Platten sofort mal ausgegraben, Sand aufgebracht und neu verlegt, damit das Glashaus auch auf einer wirklich ebenen Fläche steht:

 

Seitdem wurden 34 verschiedene Rosensorten und vieeeeeele andere Pflanzen (siehe HIER) in unseren Garten gebracht und eingebuddelt. Jetzt wird es langsam richtig englisch. 😉



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4 Antworten auf “Gartengestaltung – mal ganz ohne Tomaten”

  1. Stefan
    30. Mai 2008 23:31
    1

    Ist wirklich interessant wie sich ein Garten in relativ kurzer Zeit entwickeln kann. 😛
    Bis ich meinen Garten so weit habe, wird noch einiges an Wasser die Donau runter fließen. 😉

  2. Henry
    1. Juni 2008 20:31
    2

    Keine Sorge Stefan, wie Du schon gesagt hast: Das entwickelt sich in relativ kurzer Zeit. Ich habe mir auch nicht gedacht, dass es bei uns so schnell gehen würde. Zumindest habe ich jetzt schon ein neues Lieblingswort, wenn meine Liebste wiedermal ein paar Rosen oder andere Pflanzen anschleppt oder bestellt, nämlich: WOHIN? 😉

  3. Blogprojekt bis 30.6. verlängert + 2 neue Beiträge
    2. Juni 2008 11:49
    3

    […] Gartengestaltung – mal ganz ohne Tomaten: Henry vom Tomatl.net hat gartengestalterisch geklotzt! 14 Tonnen Erde wurden hier bewegt, um den Garten “von 0 auf 100″ zu bringen, also ganz von Anfang an neu zu gestalten. Und es ist wahrlich gut gelungen! […]

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    4. Juli 2008 18:00
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    17 Beispiele für kreative Gartengestaltung…

    …versammelt im Rahmen des gleichnamigen Blogprojekts:

    Die wollte ich auch als Blogposting nochmal zeigen, denn die statische Seite mit allen Beiträgen wird ja nicht automatisch “in die Welt gemeldet” wie ein neuer Artikel.
    Es w…

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