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Die Freiland-Tomaten werden nass, nass, …

Verregnete Anahu-Tomate (Bildquelle: Henry)Seit ein paar Tagen regnet es unaufhörlich. Und nachdem ich keinen Schutz, sprich Überdachung, für die Tomaten im Freiland habe, werden diese gerade ziemlich eingeweicht. Von Braun- und Krautfäule ist aber trotzdem noch nichts zu sehen.

Eine der stärksten/kräftigsten Tomatensorten ist derzeit übrigens die “Anahu”.

Diese Sorte soll ursprünglich aus Hawaii stammen. Warum sie das derzeitige Klima in Linz derartig gut verträgt, ist mir aber ein Rätsel. Besorgt habe ich mir die Samen bei Gary Ibsen aus den USA. Die Keimfähigkeit seiner Tomatensamen ist wirklich 1A, wie die heurige Erfahrung zeigt.

Sollte jemand Lust bekommen haben, diese Sorte anzubauen, hier noch ein paar Fakten:

  • Größe: 5 bis 8 Zentimeter Durchmesser
  • Form: Rund (nicht gerippt)
  • Farbe: rot
  • Geschmack: süßlich
  • Reife-Zeitpunkt: spät
  • Klima: Bevorzugt warmes bis heißes Klima

Bin schon gespannt, wie sich die “Anahu” weiterhin entwickelt. Für eine Hawaii-Tomate wächst sie ja ziemlich ordentlich in Österreich. 😉



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5 Antworten auf “Die Freiland-Tomaten werden nass, nass, …”

  1. Norbert
    25. Juni 2009 23:44
    1

    Naja, solang es die Erde nicht weggeschwemmt hat… Feucht-warm macht ihnen sicher weniger aus als nass-kalt. Auf Hawaii gibts ja auch öfters so ein Wetter.

    Morgen gehts ab in meine zweite Heimat, die Karibik (natürlich mit Tomatensamen im Gepäck). Jetzt muss die Bewässerungsanlage einen Monat lang beweisen, ob sie was taugt – das wird spannend.

  2. Reniar
    10. Juli 2009 20:00
    2

    Feucht kalt ist schlecht für das Wachstum, feucht-warm ist gut für die Krautfäule. Ist jetzt die Frage was einem lieber ist 😥

    Ich würe langsaaaaam warmes trockenes Wetter vorziehen. habe die Tomaten unter Dach heuer erst zwei Mal gegossen…

  3. Tomatenbertl
    14. Juli 2009 23:20
    3

    Mich hat´s jetzt voll erwischt mit der Blattflecken-Krankheit. (Alternaria Solani)
    Meine Frage: ist´s besser, gleich die ganze Pflanze zu entfernen, damit die wenigen gesunden nicht infiziert werden, oder genügt es, die am schlimmsten befallen Stellen zu entfernen.
    Kann man die – nur am Stielansatz – befallenen grünen Früchte noch verarbeiten (z,B. einlegen) oder ist der Pilz auch für Menschen schädlich???

  4. Henry
    16. Juli 2009 09:53
    4

    @Tomatenbertl:
    Ich persönlich würde die ganze Pflanze entfernen. Die befallenen Früchte kann man sicher noch verarbeiten, nur würde ich alles wegschneiden, was nur irgendwie eigenartig/befallen aussieht. Soweit ich weiß, ist der Pilz für den Menschen aber nicht schädlich.

  5. Reniar
    20. Juli 2009 18:21
    5

    Also ich würe alle befallenen Pflanzenteile entfernen, dann mit Kupferkalk spritzen. Es sollen auch Pflanzenstärkungsmitteln (u.a. auf Algenbasis) die Krankheit bremsen oder gar zum Stillstand bringen können.

    Ich spritze morgen meine Tomatenpflanzen am Rand meiner Überdachung auch (Kupferkalk, Wartezeit einhalten!), einige Blätter habe ich schon abgenommen…

    Früchte die nur am Stielansatz befallen sind: abnehmen, Stiel weg. Sollte die Tomate beim reifen selbst auch schwarze Flecken bekommen -> weg. (Man riecht auch, dass sie geschmacklich nicht mehr gut sind, und sie sind dann auch nicht sonderlich gesund)

    Und jetzt täglich beobachten. Jedes befallene Blatt entfernen. Und auf warmes, trockenes Wetter hoffen.

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