home

Tomatenjahr 2017 – Kleine Reise um die Welt

Neues Jahr – neues Glück – neue Tomatensorten: Der Start erfolgte heuer etwas später (5. März), aber das kleine Gewächshaus mit der Heizmatte hat gute Arbeit geleistet. 😉

Und welche Sorten werden es dieses Jahr? Hmmm, von Neuseeland, Nepal bis Syrien ist alles dabei…

Insgesamt 14 Sorten fielen heuer in die engere Auswahl und wurden am 5. März in der Erde versenkt. 14 Sorten hört sich vielleicht gar nicht so viel an, aber ich kenne mich: Wird irgendwo eine interessante Sorte erspäht, wird sie eingepackt, genauso wie ich schon “arme”, fast verdurstete Tomatenpflänzchen an so mancher Supermarktkasse eingepackt habe. Wobei man ja sagen muss, dass die Kooperationen mancher Supermarktketten mit Vereinen wie “Arche Noah”schon so manch’ alte Sorte unter die Menschheit gebracht haben.

Hier aber die heurige Liste mit einer kurzen Beschreibung. Eine genauere Sortenbeschreibung folgt im Laufe des Jahres:

  • A Grappoli Corbarino (Italien, Ja, mit dieser Sorte fing 2006 meine Tomatenleidenschaft an. Dattelförmige rote Strauchtomate)
  • Abraham Lincoln (USA, sehr große, dunkelrote Fleischtomate)
  • Aussie (Australien, sehr große, rote Fleischtomate)
  • Azoychka (Russland, große orangefarbene Fleischtomate)
  • Dr. Wyche´s Yellow (USA, große goldgelbe Tomate)
  • Giant Syrian (Syrien, große, purpurrote Fleischtomate)
  • Gipsy/Zigan (Russland, dunkelbraune, eher kleine Tomate)
  • Hillbilly (USA, gelb-rote Fleischtomate)
  • Japonski Trifel Orange (Russland, dunkel-orange, mittelgroße Tomate)
  • Mammoth German Gold (Deutschland/USA, “Einwanderertomate”, gerippte, mittelgroße, rot-orange Fleischtomate)
  • Nepal CL1131 (Nepal, kleine rote Cherry-Tomate)
  • Oaxacan Jewel (Mexiko, mittelgroße, orange-rote Fleischtomate)
  • Rosso Sicilian (Sizilien, stark gerippte, rote, eher kleine Tomate)
  • Wendy (Neuseeland, mittelgroße gelbe Stabtomate)

Ok, nach 14 Tagen hat sich rausgestellt, dass mich zwei Sorten im Stich gelassen haben: “Abraham Lincoln” und “Dr. Wyche’s Yellow”. Trotz Nachsäen kam bei diesen beiden nichts nach. Bleiben zwölf Sorten, obwohl, wie gesagt, bei dieser Auswahl wird es sicher nicht bleiben. 😉

Am 19. März wurde alle Pflänzchen pikiert:

Derzeit stehen sie noch im Keller unter zwei Tageslichtlampen – neben einer Unmenge Chilis. Jetzt heißt es warten, bis sie nach dem Pikieren ordentlich anwachsen, dann gibt meistens einen ordentlichen Wachstumsschub. Anschließend werden sie ins Gewächshaus nach draußen verfrachtet. Also, mir wird nicht langweilig… 😉



Ähnliche Artikel:

Einen Kommentar schreiben