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Alle Jahre wieder: Pimientos de Padrón

Irgendwann kristallisieren sich Lieblingssorten bei den Tomaten heraus, die man dann – zumindest einige davon – jedes Jahr im Garten haben will. Und bei den Paprikas und Chilis ist es genauso. Eine Sorte, deren Samen ich mir vor vielen Jahren aus Barcelona mitgenommen habe, ist die “Pimientos de Padrón”.

Was den Schärfegrad betrifft: Einfach “Undefinierbar”. 😉

Die “Pimientos de Padrón” stammen ursprünglich aus Galizien und sind dem gemeinen Spanienbesucher auch als typische Vorspeise oder Beilage bekannt. Die Zubereitung dürfte selbst nicht so geschickten Köchen gelingen: In Olivenöl anbraten und mit groben Meersalz bestreuen, fertig. Aber zurück zum Schärfegrad. Ein altes galizisches Sprichwort sagt “einige scharf, andere nicht”. Und so kommt es schon mal vor, dass zwei Paprikas, die direkt nebeneinander an der Pflanze hängen, Schärfegrad Null und Schärfegrad 6 haben.

Die ursprünglichen Samen aus Barcelona sind übrigens schon lange nicht mehr im Einsatz – bei denen traf das galizische Sprichwort noch zu 100 Prozent zu. Bei den jetzigen Pflanzen, die jedes Jahr aus eigenen Samen gezogen werden, ist mir jedoch aufgefallen, dass der Schärfegrad fast aller Paprikas eher zu “sehr scharf” tendiert. Es kommt eigentlich selten vor, dass ich mal Schote erwische, die eher gemäßigt ist. Warum das so ist, bleibt wohl ein Rätsel…

Die Pimientos de Padrón sind aber nicht die einzigen Paprikas und Chilis, die es heuer in den Garten schaffen werden. Über die anderen Sorten, demnächst mehr…

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Eine Antwort auf “Alle Jahre wieder: Pimientos de Padrón”

  1. Joachim
    4. April 2017 16:21
    1

    Das Sprichwort kenne ich auch und auf Gran Canaria war das auch so. Aber meine sind auch alle scharf, da brauch man schon viel Salz und Butterbrot dazu.

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