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Die Tomatensorte “Hillbilly”

Nachdem ich ja versprochen hatte, alle Tomatensorten etwas genauer zu beschreiben, die heuer den Weg in den Garten finden, fange ich hiermit mal an.

Die erste Tomatensorte ist eine mit einem nicht gerade schmeichelhaften Namen, nämlich die “Hillbilly”.

Die Sorte stammt aus den USA, genauer gesagt aus West Virginia, das ja im Volksmund auch “The Mountain State” genannt wird. Und wer dort wohnt, wurde und wird oft abfällig als “Hillbilly”, also Hinterwäldler, Landei oder dgl., bezeichnet. Kein Wunder, dass so zirka um 1880 eine Tomate diesen, äh, etwas eigenwilligen Namen verpasst bekam. Aber geschmacklich soll sie so manch’ andere Sorte in den Schatten stellen. 😉

Aber mal zur Sortenbeschreibung:

  • Gelb-orange-rot gestreifte Fleischtomate.
  • Stabtomate, daher ausgeizen nötig. Es gibt eine normal- und eine kartoffelblättrige Sorte.
  • Pflanzen sollen um die 2 Meter hoch werden.
  • Früchte eher platt-rund und im Schnitt 500 g schwer.
  • Eher dünnwandige Schale.
  • Geschmack: fruchtig und intensiv, süß, wenig Säure, sehr saftiges Fleisch.
  • Reife: Ab Ende Juli (“mittelfrüh”).
  • Geeignet für Salate und auch zum Verkochen.
  • Resistenz gegenüber Krankheiten: Werde ich während des Jahres berichten!

So viel zu den nackten Fakten. Mal sehen, wie sich diese Pflanze unter “Linzer” Bedingungen entwickelt. Möglicherweise kommt sie ins Glashaus, denn die “Hillbilly” soll sehr wärmebedürftig sein. OK, welche Tomatensorte nicht? 😉

UPDATE: Die Pflanze hat sich prächtig entwickelt, trägt viele Früchte und muss unbedingt gut angebunden werden, da die Früchte wirklich groß werden. Die Sortenbeschreibung kommt ziemlich gut hin, aber rot ist in der Färbung bei meinen Exemplaren nicht vorhanden, die reifen Früchte sind kräftig orange. Geschmacklich sehr intensiv und fruchtig, wenig Säure. Eignet sich bestens zum roh essen oder für Salate. Ich glaube, die Hillbilly wird auch nächstes Jahr wieder ein Plätzchen in meinem Garten finden.

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