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Die ersten Tomaten sind pikiert

Am Wochenende wurden die ersten Tomatenpflänzchen in größere Gefäße pikiert, da sie in den Anzuchtschalen schon etwas “üppig” aussahen. Und wie jedes Jahr wurde mir wiedermal bewusst, dass ich vielleicht doch ein paar Pflänzchen zu viel für meinen kleinen Garten produziert habe.

Egal, da muss man durch. 😉

Vergangenes Jahr habe ich sehr gute Erfahrung mit der Aufzucht in Anzuchterde gemacht. Die Jahre davor waren eher durch Aufzucht in Tongranulat geprägt, was andererseits auch wieder Vorteile beim Pikieren hat – kein lästiges Erde abschütteln, unbeabsichtigtes Wurzelabreißen oder ähnliches. Einfach aus dem Tongranulat rausziehen, abschütteln und fertig. Aber, und das aber musste ja jetzt kommen: Die Pflänzchen in Erde wachsen eindeutig kräftiger. Ist auch irgendwie logisch, weil es ja keine Nährstoffe im Tongranulat gibt. Das speichert nur Wasser, und sonst nichts. Also muss man dementsprechend bald mit dem Düngen anfangen…

Deshalb: Gute Anzuchterde bringt meiner Meinung nach stärkere Pflanzen hervor. Auch, wenn die armen kleinen Pflänzchen nach dem Pikieren (= Stress) immer bisserl mitgenommen aussehen, nach zwei bis drei Tagen setzt der “Schub” ein. So, und pikiert und in 1/4-L-Becher gesetzt wurden am 17. März folgende Sorten:

  • 2 x Berner Rosen
  • 3 x German Gold
  • 2 x Goldene Königin
  • 2 x Green Zebra
  • 2 x Hauberns Vollendung
  • 2 x Justens Gelbe
  • 3 x König Humbert
  • 3 x Muchamiel
  • 2 x Naama
  • 2 x Rosii Marunte
  • 1 x Sacher
  • 2 x Tigerella

Und von den Chilis, die bis jetzt noch nicht pikiert wurden:

  • 1 x Glockenpaprika
  • 1 x Pretty in Purple

Nachgesät wurden auch noch drei Chili-Sorten, nämlich:

  • 3 x Jamaican Bell
  • 3 x NuMex Pinata
  • 3 x Pimiento de Padron
  • 3 x Serano del Sol

Ich glaube, das dürfte für eine reibungslose Selbstversorgung im heurigen Jahr reichen. Die bereits pikierten Chilis, die auf dem Foto im Hintergrund zu sehen sind, wurden übrigens auch gleich mal gedüngt.

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7 Antworten auf “Die ersten Tomaten sind pikiert”

  1. Kleiner Gärtner
    19. März 2013 15:06
    1

    “Gute Anzuchterde” – welche empfiehlst Du? Wir hatten im letztem Jahr welche aus einem Baumarkt (Eigenmarke) die hat geschimmelt …

    Wir haben mit unseren Tomaten immer(!) kein Glück!

  2. Heidi Feuchter
    19. März 2013 19:26
    2

    Hallo Henry,

    ich kultiviere heuer zum ersten Mal Chilis,deshalb muss ich Dich gleich fragen: mit welchem “Stoff” hast Du Deine Chilis gedüngt?
    Gruß aus Tirol !

  3. Henry
    19. März 2013 22:04
    3

    Hallo Heidi,
    Ganz normalen, flüssigen Bio-Dünger, aber viel stärker verdünnt als es auf der Flasche steht. Damit hab ich die besten Erfahrungen gemacht. Für Chilis eignet sich natürlich auch ganz gewöhnlicher Tomatendünger.
    Beste Grüße
    Henry

  4. Henry
    19. März 2013 22:10
    4

    @Kleiner Gärtner: Im Zweifelsfall auf ein Markenprodukt, im Idealfall auf Erde vom Gärtner setzen. Kostet zwar ein wenig mehr, aber bringt auch was. Wenn die Erde schimmelt, war sie zu feucht, da kann man wirklich nichts mehr machen…
    Henry

  5. Kleiner Gärtner
    19. März 2013 22:41
    5

    Danke! Ich schau mal …

  6. Mii
    27. März 2013 19:46
    6

    Hallo Henry, wie verhinderst du, dass die zarten Pflänzchen nicht lang und dünn werden? Stellst du sie halbwegs kühl, bis sie ins Glashaus dürfen?
    LG Isabella

  7. Henry
    28. März 2013 01:15
    7

    Hi Isabella,
    Lang und dünn = vergeilt. D.h. sie haben zu wenig Licht bekommen, hat nichts mit der Temperatur zu tun. Anzucht bis zur Keimung + ca. 7 Tage bei rund 20 – 25 Grad + 24/7 Stunden Licht (stell ne Nachttischlampe drüber). Nach einer Woche reicht ihnen 10 – 12 Grad Celsius. Nur dann werden die Pflanzen kompakt und schießen nicht aus dem Kraut. Wie gesagt: Licht, Licht, Licht! Ein normales Fensterbankerl reicht meist nicht aus, so meine Erfahrung.
    LG
    Henry

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