home

Die letzte Chili-Ernte des Jahres 2008

Letzte Chiliernte 08 (Bildquelle: Henry)Nachdem die Nächte seit ein paar Tagen schon empfindlich kalt werden und es auch schon einmal Frost gab, habe ich die Chilipflanzen im Glashaus endgültig abgeerntet.

Bin schon gespannt, ob ich die drei Pflanzen im Glashaus wirklich überwintern kann.

Bei den Chilis handelt es sich um die Sorten “Chinesischer Fünffärbiger”, “Jalapeno Purple” und den “Glockenpaprika” (auch oft als “Glockenchili” bezeichnet). Die Pflanzen wurden jetzt mal von den kalten Steinplatten genommen und auf umgedrehte, große Blumentöpfe gestellt, damit sie nicht frieren. Vielleicht packe ich sie ja noch mit etwas Fliesmaterial ein, da mein Glashäuschen keine gut isolierenden Hohlkammerplatten hat, sondern normales Klarglas.

So, und jetzt muss ich die Ernte noch irgendwie verwerten, zumindest jene Früchtchen, die zu 100 Prozent reif sind. Hmmm, einlegen, trocknen, einfrieren, pulverisieren oder vielleicht doch kandieren? Naja, zum Glück gibt es in dem kürzlich angeschafften “Chili Pepper Buch” genügend Rezepte und Tipps für die Verarbeitung vom Profi. Vermutlich werde ich sie in Essig einlegen, vom Einlegen in Öl wird ja eher abgeraten, weil sich unter Luftabschluss sogenannte Botulismussporen vermehren können und ein Toxin produzieren, das lebensgefährlich sein kann. 😯

(Visited 20 times, 20 visits today)

Eine Antwort auf “Die letzte Chili-Ernte des Jahres 2008”

  1. Margit
    19. November 2008 13:21
    1

    Ich habe meine letzten Chilis am Sonntag geerntet, also zwei Tage vor dir. Meine standen allerdings bisher tapfer im Freiland, ungeschützt. Thai Pepper, eine unbekannte aus Italien, Aj Cristal und Anaheim haben die kalten Nächte recht gut verkraftet und es sind sogar immer noch Früchte reif geworden.
    Beim Überwintern wünsche ich dir viel Glück, leider habe ich kein Gewächshaus. Dafür steht schon seit eineinhalb Jahren eine Rocoto Manzano orange auf der Wohnzimmerfensterbank und blüht und fruchtet immer noch auf wundersame Weise.
    Liebe Grüße, Margit

Einen Kommentar schreiben