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Die Tomate “Schwarze Russische” hat überlebt

Schwarze Russische (Bildquelle: Henry)Im Frühling habe ich aus einem Gartenmarkt ein Pflänzchen der Sorte “Schwarze Russische” mitgenommen. Nicht, dass ich schon selbst zu wenige Tomatenpflanzen gehabt hätte, aber das Pflänzchen tat mir einfach leid, weil es so erbärmlich aussah.

Also habe ich es eingepackt – und es hat sich gelohnt.

Nachdem die Pflanze so schwach aussah, kam sie zunächst mal ins warme Glashaus, wo sie sich relativ rasch erholte. Danach wurde sie auf die Terrasse, geschützt durch den Balkon, verfrachtet. Und zwei Monate später erreichte sie im Freilandbeet ihren endgültigten Standort. Eine kleine Odyssee einer kleinen Tomatenpflanze. 😉

Obwohl ich schon einige schwarze Sorten aus Russland angebaut habe (“Black Krim”, “Black from Tula”, …), war mir diese Sorte bis jetzt nicht bekannt. Beim Nachforschen im Internet bin ich auch nicht wirklich schlauer geworden. Einmal wird sie als Schwarze Russische, dann wieder als Russische Schwarze bezeichnet (dürften aber wirklich die selben sein). Einmal als Fleischtomate, dann wieder als ovale, eher kleine Sorte. Tja, recht schlau bin ich daraus nicht geworden.

Kennt jemand diese Sorte genauer? Bin für jeden Tipp dankbar!

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4 Antworten auf “Die Tomate “Schwarze Russische” hat überlebt”

  1. Norbert
    5. August 2010 23:00
    1

    Lt. Gerhard Bohl eine australische Sorte (Black Russian). Sieht deinem Foto nach meiner Robson Angolan recht ähnlich, die hatte manchmal auch so “seltsame” Auswüchse.

    Grüße,
    Norbert

  2. Heimo
    9. August 2010 19:23
    2

    Ich habe jetzt das 2. Jahr die Schwarze Russische im Sortiment. Die Samen habe ich allerdings auch nur von einer bekannten bekommen und kenne daher den richtigen Namen nicht. Die Pflanze steht bei mir im Freiland ohne Überdachung und gedeiht prächtig. Geschmacklich ist sie ähnlich der Lilac.

    Heimo

  3. Maria Wagner
    23. März 2016 10:37
    3

    Diese Tomate heißt Japonese, Black Trifle. Ich baue sie seit Jahren an.

  4. Hauser
    13. April 2016 13:34
    4

    Hallo
    Ich bezog letzten Frühling von Pro Spezie Rara Samen (alte Stabtomate) und pflanzte im Mai die vorgezogenen Setzlinge ins Tomatenhaus und einige ins Freiland. An beiden Standorten entwickelten
    sich die Stauden prächtig ohne Krankheiten. Nur im Treibhaus blieb die Ernte sehr gering ; hingegen konnte ich im Freiland weit über 5 Kilo pro Pflanze ernten.Im Spätherbst nahm ich die noch grünen und unreifen Früchte ins Haus so hatte ich bis November extrem würzige und feine Tomaten.Bin richtig begeistert von dieser Sorte werde sie aber nurnoch im Freiland halten.

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