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Eine Ratte jongliert Tomaten – oder auch nicht

Eigentlich hätte ich gerne bisschen Werbung für einen sehr netten Film gemacht, den Disney/Pixar – ähhh eher Pixar/Disney – vor kurzem rausgebracht hat, nämlich “Ratatouille”.

Erstens jongliert der Hauptdarsteller mit Tomaten, und zweitens ist der Film wirklich sehenswert. Tja, aber jetzt will ich nicht mehr, und das hat seine Gründe…

Über den Inhalt des Films (eine Ratte namens Rémy kocht in einem Pariser Lokal) brauche ich jetzt vermutlich nichts mehr schreiben, da ihn ohnehin schon viele Menschen gesehen haben werden. Aber als der Film frisch rauskam, entdeckte ich ein Bild (animiertes Gif), in dem der Hauptdarsteller Remy mit einer Tomate jongliert. Tja, diese kleine Grafik hätte ich gerne hier veröffentlicht, weil es sich für meine Tomaten-Seite mehr als gut geeignet hätte, ABER:

  • Am 19.10. fragte ich bei der Firma Buena Vista (Disney) an, ob ich das darf. (Urheberrechte & Co. im Hinterkopf)
  • Am 30.10. kam die Antwort, dass mir das NICHT erlaubt sei.
  • Am 3.11. rief mich eine freundliche Frau von Disney aus München an, dass sich eine Frau aus London melden würde, weil dies noch abgeklärt werden müsste (weiß die linke Hand nicht, was die rechte macht?)
  • Am 17.11. kam ein Mail aus London, dass “es noch geklärt werden müsste”, ob ich dieses kleine animierte Bildchen verwenden dürfe. Es werde aber vermutlich etwas kosten…
  • Warten, warten, warten…
  • Ich habs aufgegeben – kein Bild von Rémy, der Tomaten jongliert…

Nach fast 1,5 Monaten habe ich jetzt ehrlich kein Interesse mehr daran, dieses kleine Bildchen zu veröffentlichen. Komische Kommunikations-Politik, muss ich da sagen. Da kommt ja noch die DVD zum Film schneller raus, als ich diese Erlaubnis für dieses kleine Bildchen bekomme. Schade eigentlich. Besonders diese anscheinend unkoordinierte Kommunikationspolitik…

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3 Antworten auf “Eine Ratte jongliert Tomaten – oder auch nicht”

  1. Heiner
    18. Dezember 2007 06:26
    1

    Offenbar zahlen sie lieber ein paar tausend Euro für einen Fersehspot oder eine Zeitungsanzeige, als “Mund zu Mund Propaganda” zuzulassen. Wenn Du mich fragst, zeugt das nicht gerade von einer besonders ausgeschlafenen Werbeabteilung. Sehr lustig auch der Hinweis, dass es etwas kosten wird, wenn Du den Film empfiehlst.

  2. Henry
    18. Dezember 2007 10:43
    2

    Tja, ich habe auch nicht verstanden, was daran so verwerflich sein soll, etwas positive Werbung für den Film zu machen. ❓ Anscheinend haben die was gegen Werbung, die sie nicht selbst machen oder kontrollieren… Sehr schade.

  3. Marvin
    8. Januar 2009 18:23
    3

    Da die Figur scheinbar sehr beliebt ist, überlegen Sie vermutlich, wie sie noch mehr Geld daraus machen können.

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