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Einzelnes Gen steuert das Reifen von Tomaten

Gerade entdeckt: Zwei US-Wissenschaftler sollen herausgefunden haben, dass in Tomatenpflanzen nur ein einzelnes Gen das Reifen der Früchte steuert. Und diese Erbanlage wurde von ihnen identifiziert und im Wissenschaftsmagazin “Science” veröffentlicht.

Jetzt wird natürlich sofort an eine Veränderung dieses Gens gedacht. 😕

Dies würde “ein exzellentes Potential bieten, um das Reifen und die Qualität von Früchten zu steuern”, so die Forscher um Jim Giovannoni von der Cornell-Universität in Ithaca.

Untersucht wurde übrigens eine mutierte Tomatensorte namens “Rin” (ripening-inhibitor), was so viel wie “unterdrückte Reifung” bedeutet. Soll eine grüne, harte und bittere Tomate sein.

Als Gentechnik-Gegner halte ich derartige Entwicklungen für mehr als bedenklich. Den ganzen Artikel gibt es übrigens hier zum Nachlesen.

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2 Antworten auf “Einzelnes Gen steuert das Reifen von Tomaten”

  1. Stefan
    16. Mai 2008 20:18
    1

    Grundsätzlich halte ich gentechnisch veränderte Früchte ab. Auf der anderen Seite bin ich auch daran interessiert, dass eine gewisse Vielfalt bei der Produktauswahl möglich ist. Ich denke jetzt z.B. an- wie kann es anders sein 😉 – Tomaten. Einige kluge Köpfe haben dafür gesorgt, dass der Pilz der Braunfäule jedes Jahr immer früher in Umlauf kommt. Dies sorgt dafür, dass sehr spät reifende Tomatensorten in unseren Breiten nur noch schlecht zum Ausreifen kommen und somit das Saatgut dieser Sorten immer schwerer zu gewinnen ist. Früher oder später werden diese sehr spätreifenden Sorten leider überhaupt verschwinden. Und bevor diese Sorten aussterben, könnte ich mir vorstellen, dass diese gentechnisch dermaßen verändert werden, dass die Reifung früher einsetzt und somit auch für den Hobbygärtner wieder interessant sein könnte.
    Ist nur so eine Überlegung – wohlwissend, dass es in der Gentechnik nicht um die Erhaltung alter Kultursorten geht. 😎

  2. Henry
    16. Mai 2008 20:34
    2

    Tja, grundsätzlich gebe ich Dir Recht, aber: Ich kann mir nicht vorstellen, dass die (extrem teure) Forschung für uns paar verrückte Tomatenliebhaber einen großen Aufwand betreiben wird, nur um ein paar alte Tomatensorten zu erhalten. Ich glaube, da schielt eher die Tomaten-Industrie darauf, die ihre Früchte über lange Wegstrecken transportieren möchte, ohne dass am Ende des Transports nur mehr Ketchup aus dem Lkw rinnt (wie bei einem Transportversuch mit der Gentomate Flavr Savr passiert)… 😉

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