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Tomaten-Inspektion im spanischen Valencia

Markt in Valencia (Bildquelle: Henry)So ein kurzer Urlaub in Spanien kann manchmal ganz schön lehrreich sein, besonders was Tomaten betrifft. In der Markthalle in Valencia habe ich vor kurzem die Tomaten-Auswahl an den Gemüseständen “kontrolliert”.

Und ehrlich: Ein bisschen enttäuscht war ich schon, im Importland Nr. 1 von Christoph Kolumbus nur eine eher bescheidene Auswahl zu finden.

Genauer gesagt: Es gab eigentlich nur zwei Sorten, die an den verschiedenen Ständen angeboten wurden. Die “Valenciano” und die Sorte “RAF”. Erstere ist (wie auf dem Bild zu sehen) eine große rot/grüne Fleischtomate, hat also mit der in unseren Breitengraden bekannten “Valencia” absolut nichts gemeinsam. Und geschmacklich ist sie eher unter “geschmacklos” einzuordnen. Das ist mir die bei uns bekannte “Valencia” um einiges lieber.

Die zweite Sorte ist die “RAF”, die ich aber (leider) nicht probiert habe. Sie wird nur in der spanischen Almeria angebaut und soll für das Wachstum angeblich Salzwasser benötigen. Dieses wird dann in Fruchtigkeit und Süße umgewandelt. Naja, auch wenn sie noch so gut schmecken sollte, irgendwie kommt da trotzdem ein komisches Gefühl auf, wenn man die riesigen Tomatenplantagen in der Almeria kennt. Siehe auch dieses VIDEO.

Natürlich wurden auch die Stände der Samenhändler durchforstet. Und ich habe für die nächste Saison auch wieder zwei Sorten gefunden. Dazu aber demnächst…

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Eine Antwort auf “Tomaten-Inspektion im spanischen Valencia”

  1. Margit
    10. November 2010 14:57
    1

    Da hätte ich mir auch mehr erwartet!
    Wie kann man eine Tomatensorte nur RAF nennen? Steckt da eine politische Verschwörung dahinter, eine neue streng geheime, schlafende Terrorzelle? Sollte man das nicht melden?
    Fragt sich jetzt,
    Margit

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