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Zwölf Tomatenpflanzen ins Freiland gesetzt

Zwölf Tomaten im Freilandbeet (Bildquelle: Henry)Gestern hatte ich endlich Zeit, mal einen Teil der Pflänzchen auszusetzen. Insgesamt waren es zwölf Stück – und nicht wie im vergangenen Jahr 15 Stück. Der Grund: Im Laufe des Jahres habe ich bemerkt, dass 15 Stück auf dieser Fläche einfach zu viel sind und sich teilweise das Licht wegnahmen.

Aber dieses mal passt es, glaub ich. 😉

Der Boden wurde vor dem Einpflanzen natürlich bearbeitet, sprich umgestochen, von Unkraut befreit und mit Dünger versorgt. Die erste Bearbeitung der Fläche wurde natürlich schon im Herbst vorgenommen, unter anderem wurde etwas Hühnermist in den Boden eingearbeitet. Jetzt lasse ich mich mal überraschen, wie sich die Pflanzen entwickeln werden, denn es gibt ja die Ansicht, dass man an den Platz, an dem im Vorjahr Tomaten standen, keine Tomaten im darauffolgenden Jahr anpflanzen soll, Stichwort “Fruchtfolge”.

Naja, ich glaube ehrlich gesagt nicht daran. Schneckenzaun wurde noch keiner installiert, dafür etwas Schneckenkorn um das Beet ausgebracht. Aber bis jetzt habe ich noch keine einzige Schnecke im Garten entdeckt. Dürfte mit dem schönen/heißen Wetter zusammenhängen, das seit Wochen herrscht.

Gepflanzt wurden folgende Sorten:

1. Reihe:

  • German Gold
  • Black Plum
  • Peche
  • Valencia

2. Reihe:

  • Carbon
  • Nonna Antonina
  • Aunt Ruby’s German Green
  • Red Zebra

3. Reihe:

  • Marianna’s Peace
  • Stupice
  • Anahu
  • Gelbe Dattelwein

So, der Anfang ist gemacht. Jetzt lasse ich mich einfach überraschen, wie sich die Pflänzchen entwickeln werden…

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10 Antworten auf “Zwölf Tomatenpflanzen ins Freiland gesetzt”

  1. Brian Boskoop
    8. Mai 2009 10:00
    1

    Sehr schön! Endlich wieder ein Update von dir, dachte schon, dich hätt´s erwischt. 😉

  2. Henry
    8. Mai 2009 10:10
    2

    Nö, habe nur ein paar Tage Berlin unsicher gemacht – deshalb keine Updates… 😉

  3. Monika Meurer
    8. Mai 2009 10:29
    3

    Also ich warte auf jeden Fall noch bis nach den Eisheiligen. Da kann es noch mal so richtig kalt werden und das würden die Tomaten nicht verkraften.

    Lässt Du die Pflanzen frei stehen, oder bekommen Sie ein Dach??

  4. Henry
    8. Mai 2009 10:48
    4

    Die “Eisheiligen” gibt es ja heutzutage fast nicht mehr. Es scheint ja auch keine Übergangszeiten von Winter zu Frühling zu Sommer zu geben.

    Ne, die Tomaten bekommen kein Dach. Natürlich wäre das besser, aber ich bin bis jetzt auch ohne Dach ausgekommen… Irgendwann schlägt selbst unter einer Überdachung die Braun- und Krautfäule zu. Also, ich lasse der Natur ihren Lauf… 😉

  5. Stefan
    8. Mai 2009 20:04
    5

    Kein Wunder dass bei dir keine Schnecken sind- die sind alle bei mir! 🙄

    Stichwort “Eisheilige”: In den letzten 3 Jahren hatte ich meine Tomaten immer ab Mitte April draußen. Zwar im Foliengewächshaus, heuer sogar ohne verschließbare Türe. Kein Problem. Tomaten halten mehr aus als wir ihnen zutrauen.

  6. stanair
    8. Mai 2009 23:04
    6

    stehen eure pflanzen im freiland also völlig ohne schutz da (folie, dach) und sind dem regen ausgesetzt? ich trau mich das irgendwie nicht, denn der härteste winter ist der sommer in deutschland :mrgreen:

  7. daniel
    11. Mai 2009 20:10
    7

    cool! ohne jetzt in deinem archiv zu stöbern, hätte ich bei dir tomaten-profi ja fast darauf gewettet, dass du deine tomaten überdachst. ich mach mir ja auch laufend gedanken drüber, fand bisher aber keine zeit, ein dach zu bauen. vielleicht auch weil ich mir unsicher bin, obs wirklich sein muss. hier in meiner ecke (rheinebene/kraichgau) sieht man beides: überzeugte freilandgärtner als auch vorsorgende tomatendachbaue 🙂 scheint sich hier die waage zu halten…

  8. Sascha
    12. Mai 2009 23:04
    8

    Hi,
    na da hab ich ja einen Tomaten Spezi gefunden. Sehr gut. Meine Schwester hat vor ca. 2 Wochen auch Tomaten in unserem Garten gepflanzt. Falls es da Komplikationen gibt, komm ich einfach mal virtuell auf dich zu, ok?!
    Schöne Grüße
    Sascha

  9. Monika Meurer
    13. Mai 2009 11:54
    9

    Da über 60 Samen der ‘Campari’ aufgegangen sind, werde ich nicht alle überdachen können. Also werde ich mal ausprobieren, ob sie sich auch im Freien wacker halten. Die Eisheiligen schlagen übrigens hier gerade zu. Gestern heftige Gewitter und heute deutlich kühler…

  10. Reniar
    17. Mai 2009 11:41
    10

    Ich warte dennoch die Eisheiligen ab, denn vor 5 Jahren sind mir die Hälfte der Pflanzen erfroren. 😥 Wie man am Winter 2008/2009 gesehen hat, sind tiefe Temperaturen auch bei einer „Klimaerwärmung“ möglich.
    Tomaten nehmen Temperaturen unter 5°C übel. Und die Bodentemperatur sollte beim Pflanzen 15°C betragen, dann fühlen sie sich wohl.

    Mein Nachbar hat seine Tomaten vor 4 Wochen gepflanzt, das Wachstum ist bisher eher bescheiden geblieben. Es war ja auch die letzten 3 Wochen eher nass-kalt.

    Aber es stimmt schon, die Eisheiligen haben den Schrecken verloren. Was aber nicht heißt, dass es diese Kälte nie mehr geben wird.

    Einen Landwirt habe ich mal gefragt, warum er – im Gegensatz zu den anderen – die Zuckerrüben noch nicht gesät hat. Seine Antwort war einfach und plausibel:
    1.Regelmäßig erfrieren bei den Anderen die Zuckerrüben und man muss dann nachbauen. Hohe Kosten, hoher Aufwand.
    2. Die Pflanzen holen den Vorsprung von 1-2 Wochen locker wieder auf. Sie wissen ja anhand der Sonnenscheindauer wann der Herbst ist und die Ernte naht. Das hat die Natur gut eingerichtet.

    Daher habe ich letztes Jahr einen Versuch unternommen. Eine Pflanze, die wild aufgegangen war, habe ich stehen lassen.(Sie bekam also nicht mal Dünger ins Pflanzloch.) Zur Erntezeit war kein großer Rückstand zu den anderen Pflanzen zu erkennen, die ja ca. 8 Wochen Vorsprung hatten. Reiche Ernte, absolut gesund. Also lasse ich mir da ein wenig Zeit. Gestern habe ich 30 Stück gepflanzt. Die restlichen kommen Montag-Mittwoch dran.

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